Brustvergroesserung
Implantate aus Silikon sind zum Standard bei der Brustvergrößerungs-Operation geworden
In der Beliebtheitsskala liegt die Brustvergrößerung an dritter Stelle durchgeführter Schönheitsoperationen. Viele Frauen wünschen sich größere Brüste, um attraktiver auszusehen und begehrenswerter zu sein. Eine Brustvergrößerung gehört zum alltäglichen Geschäft eines Schönheitschirurgen.
Diese Operation wird mit Brustimplantaten durchgeführt. Die Hülle der Brustimplantate besteht immer aus Silikon. Bei der Füllung wurde neben Silikon, Kochsalzlösung und Sojaöl verwendet. Inzwischen haben sich Implantate aus Silikon durchgesetzt.
Sie standen lange Zeit im Verdacht Autoimmunerkrankungen und Krebs auszulösen, wenn die Hülle reißt und das Silikon ausläuft. In den USA wurden Implantate mit Silikon eine Zeit lang deswegen verboten. Dieser Verdacht konnte in Studien nicht nachgewiesen werden. Inzwischen sind sie wieder zugelassen.
Neuere Implantate haben den großen Vorteil, dass sie stark vernetzt sind. Wenn die Hülle reißt, dann kann das Silikon nicht ins Gewebe auslaufen. Somit sind sie viel sicherer als noch vor einigen Jahren.
Implantate haben eine raue Hülle. Durch die raue Textur können sie besser in das Gewebe einwachsen. Das Risiko einer Verkapselung wird dadurch vermindert. Früher war es notwendig, die Implantate regelmäßig (alle 10 Jahre) auszutauschen. Inzwischen werden sie nur noch ausgetauscht, wenn Sie defekt sind.
Die Plastische Chirurige hat sich weiterentwickelt, aber trotz vieler neuen Entwicklungen und schonenden Operationsverfahren, bleibt die Brustvergrößerung eine Schönheitsoperation mit Risiken.
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Autor: koston(at)gmx.de
GB 17:45, 3. Okt 2006 (CEST)