Der Smoking
Der Smoking ist bei Feierlichkeiten immer gern gesehen. Ihn nennt man auch kleiner Gesellschaftsanzug. Grob übersetzt heißt Smoking „Rauchjackett“. Damals war der Smoking eine Anzugjacke, die man zum Rauchen überzog. Dadurch nahm die restliche Kleidung nicht den Geruch von Rauch an. Getragen wird er meistens in Schwarz und Dunkelblau. Die Hose besitzt keinen Aufschlag und die äußeren Nähte sind verdeckt. Dieser Anzug ist der reinste Allrounder, weil er einfach an jedem Herrn gut ausschaut, ganz egal bei welcher Körperstatur. Das dazugehörige Hemd kann farbig, weiß oder auch gemustert sein. Zum Smoking trägt man immer eine schwarze Fliege, niemals eine weiße! Das Schuhwerk sollte wie die Socken auch schwarz sein, Lackschuhe eignen sich hierfür gut.
Der Stresemann
Der Anzug ist nach Gustav Stresemann benannt.Stresemann war ein deutscher Politiker zu der Zeit der Weimarer Republik und Friedensnobelpreisträger. Dieser Anzug entstand weil der Politiker Stresemann es leid war immer zwischen Büro und Reichstag den Anzug wechseln zu müssen. Mit seiner Idee hatte er dann viel mehr Zeit zu regieren, statt unnötige Zeit für den vielen umständlichen Kleidungswechsel zu verschwenden. Trotz seiner nicht geraden Idealfigur, stand ihm dieser Anzug auch wunderbar.
Wie der Smoking kleidet der Stresemann nahezu jeden Herren. Heute wird der Anzug oft bei Hochzeiten verwendet. Diesen trägt man häufig nur am Tage. Auch bei Trauerfeiern, Staatsempfang oder Bankett eignet sich der Stresemann. Zum Stresemann gehört eine schwarz-grau gestreifte Hose, schwarze Schuhe, einem Jackett das farblich je nach Anlass farblich variieren kann und einer Krawatte.
Autor:
Torsten Maue
torstenmaue [at] gmx.de
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