Gebrauchte Golfbälle
Im immer beliebteren und auf eine lange Tradition zurückblickenden Golfsport wird großer Wert auf eine gute Ausrüstung gelegt. Dazu gehören neben entsprechender Kleidung und guter Schläger ebenso die Golfbälle, die eingelocht werden sollen. Nicht immer gelingt dies; viele Golfbälle gehen verloren und stellen somit nicht nur einen Verlust im Spiel, sondern auch einen finanziellen Verlust dar. In der letzten Zeit wächst daher der Handel mit den so genannten Lakeballs. Hierbei handelt es sich um gebrauchte Golfbälle, die gesammelt und für einen erneuten Verkauf aufbereitet werden.
Was in den Vereinigten Staaten schon zum normalen Bild gehört, tastet sich in Europa langsam an die Golfspieler heran. Durch niedrigere Produktionskosten können diese Golfbälle zu einem niedrigeren Preis verkauft werden und gehen oftmals in Sparpackungen mit großen Mengen günstig über den Ladentisch. Ihren Namen erhielten gebrauchte Golfbälle aus dem Umstand, dass sie in den Golfanlagen verloren gingen, auf denen sich oftmals kleine Seen (englisch „lake“) befanden. Sie werden gesammelt, aufbereitet und hinsichtlich ihrer Qualität aufgeteilt. Der sowohl interessierte als auch sparsame Golfer kann seine Lakeballs in diversen Sortierungen erwerben, so zum Beispiel nach Marken geordnet oder auch als buntes Sortiment. Wer sich Sorgen um etwaige Beschädigungen macht, die sich nachteilig auf die Flugbahn des Balls auswirken können, kann sich auf qualitativ bessere Lakeballs konzentrieren. Zudem haben Untersuchungen bewiesen, dass kleine Kratzer vom Abschlag keinen Einfluss auf die Flugeigenschaften des Balls haben. Die gebrauchten Golfbälle lassen sich sowohl als bequeme Onlinebestellung im Internet als auch – wer Wert darauf legt, die Bälle zuvor zu begutachten – im Laden erstehen.
Autor:
Elke Lohre
elke.lohre [at] onmeco.de
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