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Heilpraktiker-Ausbildung für Psychotherapie - die Therapie von Schlafstörungen

Heilpraktiker für Psychotherapie behandeln wie Psychologische Psychotherapeuten und Ärzte psychische Störungen. Das sind solche Störungen wie sexuelle Störungen, Phobien, Zwangsstörungen oder Schlafstörungen.

In der Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie erhalten sie dabei das Wissen über die Ursachen, den Verlauf, die therapeutische Behandlung und mögliche Komplikationen von psychischen Störungen. Zusätzlich erlernen Heilpraktiker für Psychotherapie in einer Psychotherapie Ausbildung wichtige therapeutische Methoden.

Schlafstörungen sind dabei ein wichtiges Thema. Immerhin leiden 15-30 % der Bevölkerung an Einschlaf- und Durchschlafstörungen und fast jeder hat sicher schon einmal das Problem gehabt, nicht einschlafen zu können. Wenn ein Klient zum Heilpraktiker für Psychotherapie mit einer Schlafstörung kommt, müssen als erstes organische oder medikamentöse Ursachen ausgeschlossen werden, weil dann eine medizinische und keine psychotherapeutische Behandlung notwendig wäre. Wenn die Schlafstörung nicht organisch oder pharmakologisch verursacht ist, dann kann der Heilpraktiker für Psychotherapie mit dem Klienten die näheren Umstände für die Schlafstörung untersuchen. Er stellt dann Fragen wie: Wie lange schläft sein Klient? Ist der Schlaf durchgängig oder unterbrochen? Behindern äußere Umstände den Schlaf, wie z.B. nächtlicher Lärm. Grübelt der Klient zuviel nach? Wie ist der Alkohol- und Kaffeekonsum? Was macht der Klient unmittelbar vor dem Einschlafen? Welches Wissen hat er über einen gesunden Schlaf?

Therapeutisch geht es dann darum, schlaffördernde Maßnahmen zu entwickeln. Zusammen mit dem Klienten entwickelt der Heilpraktiker für Psychotherapie z.B. Einschlafrituale, wie ruhige Musik hören, ein warmes Bad nehmen oder einen Beruhigungstee trinken. Auch ein unregelmäßiger Schlaf-Wachrhythmus kann die Ursache von Schlafstörungen sein, z.B. wenn der Klient morgens oder am Wochenende zu lang im Bett bleibt oder nachts zu unterschiedlichen Zeiten zu Bett geht. Menschen mit Schlafstörungen neigen auch dazu, sich zu sehr tagsüber zu schonen und sind dann abends nicht müde genug. Hier wäre es wichtig, sich tagsüber mehr zu aktivieren, um nachts ausreichend erschöpft zu sein. Auch schlafbehindernde Gedanken und Grübeleien, wie z.B. „Ich werde heute wieder nicht schlafen können!“ erzeugen zusätzlich Stress und verhindern den Schlaf. Hier sollte dem Klienten das Wissen vermittelt werden, dass ein gesunder Schlaf auch Phasen hat, wo man nicht so tief schläft und dass 6-9 Stunden Schlaf angemessen sind. Eventuell ist es auch hilfreich, wenn der Klient mit Hilfe des Heilpraktiker für Psychotherapie ein Entspannungsverfahren, wie z.B. Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training lernt.

Durch entsprechendes Training in ihrer Ausbildung lernen Heilpraktiker für Psychotherapie, woran sie Schlafstörungen erkennen und wie sie dem Klienten helfen können, wieder in einen gesunden Schlaf zu kommen.

Autor:
Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut Norman Ehlert,
Therapie Institut norman-ehlert.de,
e-mail: info [at] norman-ehlert.de


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