Oracle der Spezialist für Datenbanken
Das in dem fast schon legendären Silicon Valley ansässige Unternehmen Oracle Corporation gilt als der zweitgrößte Produzent von Software weltweit und sein Spezialgebiet dürfte zweifellos die Entwicklung von Datenbanksystemen sein. Diese Firmentradition geht bereits auf die frühen 80-er Jahre zurück und die aktuelle Ausgabe trägt den Namen Oracle Database 11 g. Der kleine Buchstabe g weist auch gleichzeitig auf die Innovativität des Produktes hin, denn es steht für Grid Computing, mit dem eine komfortable und kostengünstige Steigerung der Rechner-Kapazitäten möglich wird. Auch gibt sich das Programm recht flexibel, da es praktisch für alle herkömmlichen Betriebssysteme bereitgestellt wird. Auch was die einzelnen Anwendungsgebiete anbelangt kommt Flexibilität zutage, denn die Software ist jeweils als gesonderte Edition für die unterschiedlichen Zielgruppen erhältlich - ob für größere Betriebe oder kleinere Firmen, sogar Einzelbenutzer werden eigens angesprochen. Für die letzteren steht die Oracle Datenbank Personal Edition zur Verfügung. Diese unterstützt jegliche Anzahl von Prozessoren, ist aber strikt auf einen einzigen Benutzer beschränkt. Für kleinere und mittlere Betriebe gibt es hingegen die Oracle Datenbank Standard Edition, bei der bis zu vier Prozessoren eingesetzt werden können. Keinerlei Einschränkungen brauchen dagegen bei der Oracle Datenbank Enterprise Edition in Kauf genommen werden. Diese beinhaltet nicht nur sämtliche Komponenten der Oracle-Datenbank, sondern kann darüber hinaus mit zusätzlichen Packs und Optionen erweitert werden. Zu denen gehört etwa das Oracle Diagnostics Pack für System Monitoring und um automatisierte Performance Diagnosen durchzuführen. Wer erst mal nur reinschnuppern will, der kann dies mit der Oracle Datenbank Express Edition tun, die kostenlos von der Website des Herstellers heruntergeladen werden kann. Obwohl eine Gratis-Version weist das Programm die fortgeschrittene Datenbank-Technologie von Oracle auf. Als einzige Einschränkung gilt, dass von den Userdaten höchstens 4 GB gespeichert werden können. Auch wird lediglich eine einzige CPU auf dem Hostserver unterstützt. Ob man sich nun für eine kostenpflichtige oder kostenfreie Version entscheidet - die Komplexität der Software sollte nicht unterschätzt werden, die eine angemessene Einarbeitung in vielen Fällen erforderlich machen dürfte. Wer hierbei nicht alleine gelassen will, der findet einen kompetenten Ansprechpartner auf Schulungen wie dieser: Seminar Oracle Datenbank.
Autor:
Gisela Bsdok
ellab [at] web.de
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