SB 3 Aktuelle Situation
- Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Berliner Schachszene von der SG Eckbauer (ehemals Berliner Schachgesellschaft) beherrscht. Der bekannteste Spieler jener Zeit war Kurt Richter. Die SG Eckbauer wurde 1957 und 1961 Deutscher Mannschaftsmeister.
- Die 60er und 70er Jahre waren in Berlin durch ein reges, ständig anwachsendes Vereinleben gekennzeichnet. Bis dahin gab es keine bezahlten Schachspieler, die die Clubs lediglich bei den Mannschaftskämpfen unterstützen. Die sogenannten Legionären traten erst in den 80er Jahren in Erscheinung.
- Mit dem Erscheinen der ersten Schachcomputer, der Personal-Computer, der Pocket PCs und des Internets gingen die Mitgliederzahlen der Berliner Schachvereine erstmalig wieder zurück. Dieser Trend ist bis heute nicht gestoppt. Die Schachspieler nutzen verstärkt die sich bietenden neuen Möglichkeiten, z.B. Schachtraining auf dem Palm & PPC, Schach auf dem Pocket-PC.
- Derzeit gibt es in Berlin 6 Schach-Ligen. Diese Ligen unterteilen sich in 20 verschiedene Staffeln mit jeweils 10 Mannschaften. In jeder Mannschaft spielen 8 Schachspieler. In den regionalen Ligen spielen vorrangig die Amateure.
- Darüber hinaus gibt es weitere 3 überregionale Schachligen. Hier spielen hauptsächlich die Profis. In der höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga, spielen die stärksten Schachspieler der Welt, darunter der amtierende Fide-Weltmeister und der PCA-Weltmeister. (Stand 2005)
- Die beiden Berliner Schachvereine SF Neuköln und der SC Kreuzberg spielen derzeit in der höchsten deutschen Liga. (Stand 2005)
Die Berliner Schachszene
Stefan 09:54, 13. Mai 2006 (CEST)